
Freiheit und Sozialismus – Come Together
Konferenz zu Theorie und Praxis emanzipatorischer Politik
Samstag, 14.10.2006 in Berlin, von 9.45 bis 20 Uhr
>>> Fotoimpressionen von der Konferenz
>>> Zum aktualisierten Programm der Konferenz
>>> Zum Konferenz-Wiki: Virtueller Diskussionsraum
>>> Wichtige Hinweise zur Konferenz
Das Verhältnis von Freiheit und Sozialismus ist für die Linke nach wie vor ein kompliziertes, Sozialistinnen und Sozialisten haben dazu unterschiedliche Antworten gefunden. Emanzipatorische Linke in der Linkspartei meldeten sich in der Debatte um das Programm der entstehenden neuen Linkspartei mit dem Statement zu Wort, dass es darum ginge, Freiheit und Selbstbestimmung ebenso wie Solidarität als grundlegende Motive linker Politik zu etablieren.
„Für uns bedeutet Freiheit nicht die Freiheit der Stärkeren, Schwächere auszubeuten. Freiheit und Selbstbestimmung sind ohne soziale Sicherheit nicht oder nur beschränkt einlösbar. Die freie Entfaltung einer und eines jeden bedarf universeller sozialer und Teilhaberechte. Insofern wollen wir die bestehenden ökonomischen Machtverhältnisse ändern – und zwar grundlegend. Die neue Linke muss deswegen sowohl um die gemeinschaftliche Verfügungsgewalt über Produktionsmittel als auch um die Verfügungsgewalt über das eigene Leben kämpfen.“ Zudem „muss im Sinne individueller Freiheit einer und eines jeden Einzelnen die permanente Normalisierung bestimmter Lebensentwürfe beständig hinterfragt werden. Gesellschaftliche Normalitätsvorstellungen dürfen keine unhinterfragte Grundlage linker Politik sein.“ (Katja Kipping, Caren Lay und Julia Bonk:
"Freiheit und Sozialismus – Let's make it real. Emanzipatorische Denkanstöße für die neue linke Partei", April 2006)
Aus welchen Quellen kann eine Politik schöpfen, die Freiheit und Sozialismus in einem Atemzug nennt? Welche Vorstellung von Gerechtigkeit ist mit einem solchen Ansatz verbunden? Diese Fragen bilden den Auftakt der Tagung „Freiheit und Sozialismus – Come Together“ am 14. Oktober 2006 in der Berliner Kalkscheune.
In mehreren Workshops zur Arbeitsmarktpolitik, zur Bildungspolitik, zu Teilhabe- und Abwehrrechten, zur Wirtschaftsdemokratie, zur Familienpolitik und zum Verhältnis der Linken zu Staat und Zivilgesellschaft bestehen zahlreiche Möglichkeiten zur Auseinandersetzung mit diesen für die „Neue Linke“ wichtigen programmatischen Themen.
Akteure und ReferentInnen aus Linkspartei, WASG, Rosa-Luxemburg-Stiftung, parteiunabhängigen Organisationen und sozialen Bewegungen treffen sich für eine rege und spannende Debatte.
Die Emanzipatorische Linke lädt alle Interessierten herzlich dazu ein!
• 14. Oktober 2006, von 9.45 Uhr bis 20 Uhr
in der Kalkscheune, Berlin-Mitte, Johannisstraße 2
Lageplan und weitere Informationen zum Tagungshaus
• Öffentlicher Nahverkehr in Berlin: BVG Fahrinfo
• Veranstaltungshinweis:
Die Linke zwischen Provinzialismus und Internationalismus?
Freitag, 13. Oktober 2006, ab 19 Uhr in der Kalkscheune
Eine Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung mit Monika Knoche, Kanak Attak, Silke Veth und Michael Leutert.
• „Tanz in den Kongress“:
Freitag, 13. Oktober 2006, ab 22 Uhr in der Kalkscheune
Party der Emanzipatorischen Linken zum Konferenzauftakt von „Freiheit und Sozialismus – Come Together“ mit coolen DJs und prominenten Gästen.
• Konferenzprogramm: Zur aktualisierten Fassung
• Veranstalter der Konferenz ist der AutorInnenkreis des Diskussionspapiers Freiheit und Sozialismus – Let's make it real, Kontakt siehe Impressum.
• Ansprechpartner Presse & Kontakt zur Konferenzvorbereitung:
Norbert Schepers, +49 174 8 63 02 73, norbert [at] schepers [dot] info
• Werbemittel und Material zum Download:
http://emanzipatorische-linke.de/Werbemittel
-----------------------------------
Übernachtungstipp:
Cirkus Hostel
www.circus-berlin.de
Phone: +49-30-28 39 14 33
Fax: +49-30-28 39 14 84
eMail: info@circus-berlin.de
-----------------------------------

Die Postkarte mit dem Konferenzmotiv [pdf.Datei - 170.8 KB]
| Anhang | Größe |
|---|---|
| 060911_Ankuendigung_Come_Together.pdf | 56.63 KB |








