Die Interventionistische Linke stellt die K-Frage

Die Interventionistische Linke zur Krise des Kapitalismus und den Perspektiven der Transformation

Die Interventionistische Linke (IL) schreibt an an die "Linke von Heiligendamm" und lädt ein zur gemeinsamen Debatte um die "K-Frage": eine Debatte über Krise, Krieg, Klimawandel, Kapitalismus - und über ein kommunistisches Danach.

Um diese Debatte zu organisieren findet derzeit die Veranstaltungsreihe "Ich krieg die Krise!" sowie am Sonntag, 25. Januar 2009, in Frankfurt/Main ein Antikapitalistischer Ratschlag der IL statt.

Im Aufruf heißt es u.a.:

Die Kritik am Neoliberalismus hinter sich lassen

Die aktuelle Krise zeigt anschaulich die Endlichkeit des Kapitalismus, sei es als katastrophische Möglichkeit oder als Perspektive unserer Kämpfe. Die Chancen der Linken liegen nun darin, mit und in den sozialen Kämpfen und Bewegungen eine Debatte um die emanzipatorische Transformation der weltgesellschaftlichen Verhältnisse zu eröffnen und offensiv zu verbreitern. Denn die Ideologie des Neoliberalismus ist zerplatzt, wir können sein Gefängnis der Ausweglosigkeit verlassen. Die alte, so oft gesellschaftlich verhunzte und propagandistisch verschlissene Klassenfrage kann neu bestimmt und geöffnet werden. Dabei geht es nicht darum, den unmittelbaren Bevorstand der Revolution herbeizuträumen: das hieße, die fortwirkende Wandlungs- und Integrationsfähigkeit des Kapitalismus sträflich zu unterschätzen. Doch geht es darum, radikale Alternativen und Optionen der Überwindung konkret zu machen, die Krise als Weckruf zu verstehen, um solche Alternativen und Optionen aus nebelhaften Fernen zurückzuholen. Deshalb laden wir dazu ein, gemeinsam die K-Frage zu stellen, sie in die gegenwärtigen Kämpfe und Bewegungen einzubringen und ihre Beantwortung - unsere und eure Antworten - zu organisieren. Dabei geht es nicht um Vereinheitlichung, sondern um Austausch und Verständigung für eine ebenso vielfältige wie gemeinsame Praxis: für eine befreite Gesellschaft, weltweit, für alle.

Mehr dazu auf der Projektseite der IL.

Auf nach Frankfurt(M)!