Linkes Denken
Ausverkauf der Politik - Für einen demokratischen Aufbruch
Buchvorstellung mit Katja Kipping
Es kommentieren:
Caren Lay, MdL Sachsen, Mitglied im Parteivorstand DIE LINKE, Forum Demokratischer Sozialismus
Katharina Schwabedissen, Landessprecherin DIE LINKE. Nordrhein-Westfalen, Antikapitalistische Linke
Moderation: Claudia Gohde, Leiterin des WahlQuartiers der Partei DIE LINKE.
Freitag, den 19. Juni, um 18 Uhr
Max-Schmeling-Halle Berlin:
Gaststätte Albatros, Falkplatz, 10437 Berlin-Prenzlauer Berg
Die Veranstaltung findet am Vorabend des Parteitages der Partei DIE LINKE. direkt vor dem Presseempfang auf dem Tagungsgelände statt.
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Submitted by Norbert Schepers on Mi, 2009-06-17 18:49.
Berichte vom Samstag, 21. März 09, zum Treffen der emanzipatorischen Linken in Berlin, sowie zu einer Veranstaltung davor:
Bericht zur Buchvorstellung und Matinee der RLS mit Katja Kipping am 21. März: „Ausverkauf der Politik. Für einen demokratischen Aufbruch“
Zehn Jahre parlamentarischer Arbeit auf unterschiedlichen Ebenen haben Katja Kipping Einblicke in unterschiedlichste Arbeits- und Lebenssphären ermöglicht. Als Abgeordnete der LINKEN im Bundestag erfährt sie regelmäßig wie Gesetze in Nacht- und Nebelaktionen durchgeboxt oder neue Verordnungen gemäß den Wünschen mächtiger Wirtschaftsvertreter formuliert werden. Politik als Magd des Marktes bewirkt das Aushöhlen demokratischer Prinzipien.
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Submitted by Norbert Schepers on Do, 2009-03-26 11:18.
»Ausverkauf der Politik. Für einen demokratischen Aufbruch«
Matinee und Buchvorstellung der Rosa-Luxemburg-Stiftung mit Katja Kipping
Samstag, 21. März 2009, von 11 bis 13 Uhr
Tagungszentrum Neue Mälzerei, Kuppelsaal Nord, Friedensstr. 91, 10249 Berlin
Kommentiert wird das Buch von Prof. Dieter Klein und Reyhan Sahin aka Lady Bitch Ray. Zum Veranstaltungsinfo der RLS
Update: Leider musste Reyhan Sahin ihre Teilnahme absagen. Statt dessen werden Katharina Weise und Adeline Otto kommentieren.
Moderation: Christoph Spehr, Landessprecher DIE LINKE. Bremen und freier Mitarbeiter der RLS.
Im Anschluss an diese Veranstaltung findet in der Nähe des Veranstaltungsortes das nächste Treffen der Emanzipatorischen Linken statt, zu dem wir herzlich einladen!
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Submitted by Norbert Schepers on Mi, 2009-03-04 02:56.
Entwurf für ein programmatisches Papier der Emanzipatorischen Linken
Anders leben, anders arbeiten, anders kämpfen
Für eine emanzipatorische Linke
I. Wenn es nicht ginge, wären wir nicht unglücklich
1. [Potenziale] Wir leben in einer Welt, in der vieles im Argen liegt – und die gleichzeitig voll neuer, aufregender Möglichkeiten ist. Technologische Entwicklung, Bewegungserfahrungen, kritisches Wissen, vergangene soziale Kämpfe und sich entwickelnde soziale Praxen sind die Grundlage für eine globale Gesellschaft, in der nicht nur Not und Elend abgeschafft sein könnten, sondern auch die Individuen in geschichtlich ungekannter Weise ihr Leben frei ges-talten, ihre Produktivität gemeinsam organisieren und ihre Alltags- und Gesellschaftsverhält-nisse einzeln und kollektiv gestalten könnten. All dies ist möglich, aber nicht verwirklicht. Diesen Widerspruch erleben wir als Unglück, Langeweile, Frustration und Wut. Wir sind ge-zwungen, unser Leben in einer Weise zu organisieren, die uns unfrei und abhängig macht und zu den Strukturen beiträgt, die uns von den Möglichen eines besseren Lebens fernhal-ten. Aus dieser Entfremdung kommen wir nur heraus, indem wir uns organisieren.
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Submitted by Norbert Schepers on Mi, 2009-03-04 02:55.
Auf Initiative von u.a. Robert Zion, gelegentlich der »Parteitagsrebell von Göttingen« genannt, kursiert unter den »Grünen Linken« die Erklärung »Links-libertär«. Hinter diesem Aufruf sollen sich in diesem Frühjahr 500 Grüne versammeln - was weiter passieren soll, wird bislang offen gelassen.
Wir sind nicht mehr länger die Generation X, die den Partei- und Wirtschaftsführern zuruft: „Here we are now, entertain us“ (Nirvana). Wir waren schon bei den Ärzten und sind immer noch für Visionen. Aber das ewig uneingelöste Versprechen der Vollbeschäftigung haben wir nicht mehr anzubieten. (...)
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Submitted by Norbert Schepers on Mo, 2008-05-12 07:51.
Am 16. Mai 2008 erscheint ein neues politisches Magazin:
prager frühling
Magazin für Freiheit und Sozialismus

Die Website zum Magazin ist ab sofort online!
Im »prager frühling« kommen kritische Theorie und Praxis zu Wort. Mit »prager frühling« ist Stalinismus, bornierter Avantgardismus und Strickjäckchenspießertum nicht zu machen.
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Submitted by Norbert Schepers on Di, 2008-04-01 13:27.
Katja Kipping, stellvertretende Vorsitzende der Partei DIE LINKE zum Freitod von André Gorz und seiner Frau Dorine:
Der berühmte französische Philosoph und Publizist André Gorz hat sich mit seiner krebskranken Frau am 23. September 2007 das Leben genommen. Wenige Tage zuvor habe der 84-jährige Gorz einer Freundin anvertraut, er sei über den sich verschlimmernden Gesundheitszustand seiner Frau immer verzweifelter. Die 83-Jährige litt seit vielen Jahren an Krebs. Noch vor einigen Monaten hatte der gebürtige Wiener eine bewegende Liebeserklärung an seine Frau Dorine veröffentlicht. In dem "Brief an D. Eine Liebesgeschichte" heißt es: "Du bist gerade 82 Jahre alt geworden, Du bist immer noch anmutig und begehrenswert. Wir leben nun 58 Jahre zusammen, und ich liebe Dich mehr als je zuvor."
Gorz war ein Vertrauter Jean-Paul Sartres. Er galt als einer der führenden linken Sozialtheoretiker. In seinen bekanntesten Werken "Abschied vom Proletariat" und "Arbeit zwischen Misere und Utopie" warb er für die Befreiung des Individuums von den Zwängen der Lohnarbeit und repressiver Wohlfahrtsstaatlichkeit, für die Aneignung der Arbeit und die Rückgewinnung des öffentlichen Raumes von der Marktbesetzung, auch für ein bedingungsloses Grundeinkommen.
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Submitted by Norbert Schepers on Mi, 2007-09-26 18:18.